Rosali Schweizer
Spielen mit dem Wind.
In Stuttgart geboren, studierte Rosalie Schweizer zunächst Design an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd und Metallbildhauerei an der Hochschule für Bildende Kunst in Kassel. Die darauf folgenden Jahre widmet die facettenreiche Künstlerin dem Medium Film. Als Filmarchitektin gestaltete sie Kino-, Fernseh-, und Werbefilme, und unter ihrer Regie werden ein Dokumentar- und mehrere Kurzfilme gedreht. Zwischen den Filmprojekten nutzt sie ihre Zeit für die Malerei und den Bau von Objekten.
Die Bewegung, mit der sich Rosali Schweizer schon im Medium Film intensiv auseinandersetzte, ist auch in ihrer Arbeit als Malerin und Bildhauerin künstlerischer Schwerpunkt. Insbesondere neue Werkstoffe und superleichte Materialien, wie z. B. Titan interessieren die Künstlerin. Denn nur die Leichtigkeit ermöglicht es, dass die Mobiles - Ihr Haupt Genre - durch den leisesten Windhauch in Bewegung gebracht werden und den Betrachter so durch ständig neue Formen und Farbkonstellationen überraschen.
Neben der Bewegung spielt für Rosali Schweizer auch die Farbe eine große Rolle. Die lebendigen Farbtöne ihrer Bilder, Skulpturen und Mobiles sind Ausdruck von Lebensfreude, Kraft und Energie. „In einem Land wie Deutschland, in dem während acht bis neun Monaten im Jahr alles grau in grau ist, wirken sich kräftige Farben positiv auf die Stimmung aus”, so die Künstlerin. Rosali Schweizer nimmt mit ihren Arbeiten Kontakt mit der Natur auf und sie sollen durch ihre Eigenart den Betrachter dazu bringen, genauer hinzusehen. Abschließend möchte die Künstlerin mit einem für sie treffenden Zitat von Alexander Calder „Ein Mobile ist ein kleines, privates Fest”.

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